Cocktails für eure Hochzeit – Ideen, Auswahl & Tipps vom Profi

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Zuletzt aktualisiert 6 Stunden her

Billys Cocktailservice

Cocktails für die Hochzeit – das Wichtigste auf einen Blick

Cocktails für die Hochzeit sind längst mehr als ein Trend. Sie stehen für Genuss, Atmosphäre und entspannte Abende – und genau deshalb entscheiden sich immer mehr Paare bewusst für Cocktails statt reiner Standard-Getränke. Wichtig ist dabei nicht, möglichst viel anzubieten, sondern die richtige Auswahl zu treffen.

  • Cocktails sind ein Erlebnis: Sie schaffen Atmosphäre, werden zum Treffpunkt am Abend und sorgen für Gespräche unter euren Gästen – ganz ohne Programmpunkt.
  • Weniger Auswahl, bessere Wirkung: In der Praxis funktionieren 5–6 gut ausgewählte Cocktails deutlich besser als überladene Karten mit 15 Drinks.
  • Alkoholfrei gehört dazu: Moderne Hochzeiten denken alkoholfreie Cocktails selbstverständlich mit – gleichwertig, nicht als Notlösung.
  • Planung entscheidet über Genuss: Menge, Zeitpunkt und Service machen den Unterschied zwischen Chaos und entspanntem Feiern.

Für ein lässiges Feeling: Cocktails für Hochzeiten lohnen sich besonders dann, wenn ihr euren Abend genießen möchtet, statt euch um Organisation, Nachfüllen oder Abläufe zu kümmern. Qualität und Struktur schlagen Quantität.

Meine Einschätzung: Gute Cocktails sind kein Pflichtpunkt auf einer Hochzeit – aber sie können aus einem schönen Abend einen richtig guten machen.

Schnellnavigation: Das findet ihr in diesem Ratgeber

Warum Cocktails auf Hochzeiten so beliebt sind

Kaum ein Element prägt den Abend einer Hochzeit so stark wie die passend ausgewählten Getränke. Cocktails für die Hochzeit sind deshalb nicht einfach „nice to have“, sondern ein bewusst gewähltes Erlebnis – für euch und für eure Gäste.

Stellt euch mal vor: Die Musik wird lauter, die Gespräche lebendiger – und ganz automatisch zieht es viele Gäste Richtung Bar.

Genau dort passiert das, was viele Hochzeiten besonders macht: Menschen kommen ins Gespräch, lachen, probieren Neues aus und genießen den Moment. Cocktails schaffen einen Raum, ohne dass er geplant oder moderiert werden muss.

Cocktails sind mehr als Getränke

Im Gegensatz zu Bier, Wein oder Softdrinks haben Cocktails einen klaren Erlebnischarakter. Sie werden bewusst bestellt, angeschaut, probiert – und oft kommentiert. Genau das macht sie so wirkungsvoll auf Hochzeiten.

  • Sie entschleunigen: Gäste nehmen sich Zeit für ihren Drink.
  • Sie verbinden: „Was trinkst du?“ wird zum Gesprächseinstieg.
  • Sie bleiben im Kopf: Cocktails werden erinnert, Standardgetränke selten.

Warum das wichtig ist: Eine Hochzeit lebt von Momenten zwischen den Programmpunkten – genau dort entfalten Cocktails ihre größte Wirkung.

Die Bar als natürlicher Treffpunkt

Cocktails für die Hochzeit funktionieren auch deshalb so gut, weil sie keinen festen Ablauf brauchen. Die Bar wird automatisch zum Treffpunkt für ganz unterschiedliche Gäste: Jung und Alt, Tanzfreudige und Beobachter, Freunde und Familie.

Während manche Gäste tanzen, stehen andere entspannt an der Bar, unterhalten sich oder schauen dem Barkeeper beim Mixen zu. Diese Mischung sorgt für eine lockere, ungezwungene Atmosphäre – ohne dass sich jemand ausgeschlossen fühlt.

Meine Empfehlung: Wenn ihr euren Gästen Raum für Begegnung geben wollt, ohne extra Programmpunkte zu schaffen, sind Cocktails eine der einfachsten Lösungen.

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Cocktails eure Hochzeit – was wirklich wichtig ist

Stellt euch euren Hochzeitstag wie einen guten Abend in eurer Lieblingsbar vor: Niemand zählt Drinks, niemand studiert Karten minutenlang – alles fühlt sich leicht, stimmig und selbstverständlich an. Genau dieses Gefühl sollte auch die Cocktailplanung für eure Hochzeit haben.

Hochzeitsvibe: Lichterketten gehen an, Gespräche werden lauter, jemand lacht von der Tanzfläche herüber – und irgendwo klirrt Eis im Shaker.

Wie viele Cocktails trinken Gäste wirklich?

Ein häufiger Denkfehler bei Cocktails für die Hochzeit ist die Annahme, dass Gäste „den ganzen Abend Cocktails trinken“. In der Realität verteilen sich die Drinks über mehrere Stunden – oft neben Wein, Bier oder Wasser.

  • Realistisch: 2–4 Cocktails pro Gast über den Abend
  • Entspannt: Nicht jeder Gast trinkt Cocktails
  • Wichtig: Qualität zählt mehr als Menge

Planungsregel: Rechnet lieber realistisch und großzügig geplant, statt auf maximale Menge zu setzen. Das sorgt für entspannte Abläufe – und weniger Stress.

Der richtige Zeitpunkt für Cocktails auf eurer Hochzeit

Cocktails funktionieren besonders gut, wenn sie bewusst eingesetzt werden. Nicht alles muss gleichzeitig passieren – im Gegenteil. Ein klarer Zeitpunkt gibt Struktur und steigert den Genuss.

  • Nach dem Dinner: Der Klassiker – perfekte Überleitung zur Party
  • Zum Party-Start: Energie, Stimmung und Gespräche steigen spürbar
  • Nicht zu früh: Vor der Trauung oder beim Sektempfang wirken Cocktails oft fehl am Platz

Meine Empfehlung: Cocktails sind ein Abend-Highlight. Je später sie starten, desto bewusster werden sie wahrgenommen.

Typische Planungsfehler – und wie ihr sie vermeidet

Viele Fehler entstehen nicht aus fehlendem Budget, sondern aus falschen Annahmen. Cocktails für die Hochzeit brauchen kein kompliziertes Konzept – aber eine klare Linie.

  • Zu große Auswahl: Überfordert Gäste und verlangsamt den Service
  • Keine alkoholfreien Optionen: Lässt Gäste außen vor
  • Selbstbedienung: Klingt locker, endet aber oft im Chaos

Mein Merksatz: Gute Cocktailplanung fühlt sich für Gäste mühelos an – genau deshalb steckt im Hintergrund Struktur.

Klarer Gin Signature Drink mit Eis, Rosmarin und Strohhalm für eine stilvolle Hochzeit im Grünen
Roséfarbener Signature Drink mit Beeren und Limette für romantische Hochzeitskonzepte

Die richtige Cocktail-Auswahl für eure Hochzeit

Die perfekte Cocktailkarte für eure Hochzeit fühlt sich nicht wie eine Speisekarte an, sondern wie eine Einladung. Eine Einladung zum Probieren, Genießen und Dableiben. Genau deshalb geht es bei Cocktails für die Hochzeit nicht um Vielfalt um jeden Preis, sondern um eine Auswahl, die sich für eure Gäste selbstverständlich richtig anfühlt.

Hochzeitsvibe: Jemand kommt von der Tanzfläche zurück, stellt sein Glas ab, schaut kurz auf die Karte – und weiß sofort, was er bestellen will.

Warum weniger Cocktails oft die bessere Entscheidung sind

Viele Paare starten mit dem Gedanken: „Wir wollen wirklich jeden Geschmack abholen.“ Das Ergebnis ist dann häufig eine lange Liste an Cocktails – und genau die sorgt später für Unsicherheit an der Bar.

In der Praxis haben sich fünf bis sechs Cocktails als ideal erwiesen. Die richtige Anzahl an Cocktails bietet genug Abwechslung, ohne Gäste zu überfordern oder den Service auszubremsen.

  • Kurze Entscheidungswege: Gäste bestellen schneller und entspannter.
  • Konstante Qualität: Jeder Drink sitzt – den ganzen Abend.
  • Flüssiger Ablauf: Keine langen Wartezeiten an der Bar.

Faustregel: Wenn Gäste die Karte nicht erklären müssen, sondern intuitiv verstehen, ist sie genau richtig.

Das bewährte Prinzip: Bekanntes trifft Besonderes

Eine stimmige Cocktail-Auswahl für die Hochzeit kombiniert Vertrautes mit einem kleinen Wow-Effekt. Klassiker geben Sicherheit, besondere Drinks sorgen für Gesprächsstoff.

  • Klassiker: Mojito, Piña Colada oder ähnliche Drinks, die fast jeder kennt.
  • Ein Highlight: Ein besonderer Cocktail mit Twist oder persönlicher Note.
  • Alkoholfrei gedacht: Mindestens ein Drink, der auch ohne Alkohol überzeugt.

Eine klare Empfehlung vom Profi: Baut eure Karte so auf, dass sich Gäste wiederfinden – und gleichzeitig neugierig werden.

Welche Cocktails auf Hochzeiten eher nicht funktionieren

Nicht jeder Drink, der in einer Bar funktioniert, passt auch zu einer Hochzeit. Sehr komplexe Cocktails oder extrem starke Kreationen wirken oft fehl am Platz – vor allem über mehrere Stunden hinweg.

  • Zu viele Zutaten: Verlangsamt den Service und erhöht Fehleranfälligkeit.
  • Sehr bittere oder schwere Drinks: Spalten die Geschmäcker stark.
  • Reine Show-Cocktails: Sehen gut aus, bleiben aber selten in Erinnerung.

Gut zu wissen: Ein Drink muss nicht spektakulär sein, um besonders zu wirken – er muss zum Moment passen.

Edler Whiskey Signature Drink mit Limette und Crushed Ice für elegante Hochzeitsfeiern
Roter Signature Drink mit Rauch-Effekt und Kirsche als Highlight für exklusive Hochzeiten

Alkoholfreie Cocktails auf der Hochzeit – kein Extra, sondern Haltung

Es gibt auf Hochzeiten diese kleinen Momente, in denen sich Gäste entweder gesehen fühlen – oder eben nicht. Alkoholfreie Cocktails gehören genau zu diesen Momenten. Nicht laut, nicht auffällig, aber mit großer Wirkung.

Cocktails für die Hochzeit funktionieren heute nur dann wirklich gut, wenn sie alle mitnehmen. Und genau hier beginnt alkoholfrei nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlicher Teil des Hochzeitskonzepts.

Hochzeitsvibe: Die Bar ist voll. Gelächter, Musik, Eis im Shaker. Niemand weiß, wer Alkohol trinkt – und genau das fühlt sich richtig an.

Warum alkoholfrei mehr ist als „mitgedacht“

Auf jeder Hochzeit gibt es Gäste, die keinen Alkohol trinken. Manche nur an diesem Abend, andere grundsätzlich. Wenn diese Gäste dieselbe Auswahl, dieselbe Präsentation und dasselbe Erlebnis haben, verändert das die Dynamik spürbar.

  • Kein Erklären: Niemand muss Gründe nennen.
  • Kein Unterschied: Gleiche Gläser, gleiche Drinks, gleicher Moment.
  • Kein Ausschluss: Alle gehören dazu – ganz selbstverständlich.

Wirkung im Detail: Alkoholfreie Cocktails fallen nicht auf – sie sorgen dafür, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Der einfachste Weg zu richtig guten alkoholfreien Cocktails

Statt separate alkoholfreie Karten zu bauen, hat sich ein Ansatz besonders bewährt: Cocktails so zu planen, dass sie sowohl mit als auch ohne Alkohol funktionieren. Geschmack, Optik und Erlebnis bleiben gleich – nur der Alkohol wird angepasst.

Das macht Entscheidungen leicht, hält den Ablauf ruhig und sorgt dafür, dass alkoholfrei nicht wie eine Sonderlösung wirkt.

Meine Empfehlung: Plant Cocktails immer so, dass sie alkoholfrei genauso überzeugen wie mit Alkohol.

Wie viel alkoholfrei ist sinnvoll?

Ihr müsst alkoholfreie Cocktails nicht künstlich hervorheben. Wenn ein Großteil der Drinks auch ohne Alkohol möglich ist, entsteht automatisch eine entspannte Auswahl – ohne Mehraufwand.

  • Mindestens ein Drink: bewusst alkoholfrei gedacht
  • Varianten: Klassiker problemlos ohne Alkohol
  • Flexibilität: Gäste entscheiden spontan

Planungstipp: Alkoholfreie Cocktails „knallen“ am besten, wenn sie nicht als eigenständige Kategorie behandelt werden. Plant eure Drinks so, dass sie grundsätzlich auch ohne Alkohol funktionieren – optisch, geschmacklich und von der Präsentation her. So entscheiden Gäste ganz selbstverständlich und ohne Erklärung, was sie trinken möchten.

Signature Drinks – persönliche Cocktails für eure Hochzeit

Es gibt Details auf Hochzeiten, die verschwinden wieder. Und es gibt Details, über die Jahre später noch gesprochen wird. Ein gut gemachter Signature Drink gehört fast immer zur zweiten Kategorie.

Hochzeitsmoment: Irgendwann am Abend sagt jemand: „Probier unbedingt den Cocktail von der Hochzeit – der ist richtig gut.“

Signature Drinks sind keine Spielerei und kein Showelement. Sie sind eine leise Möglichkeit, Persönlichkeit in eure Hochzeit zu bringen – ohne großen Aufwand, aber mit viel Wirkung.

Was einen Signature Drink wirklich ausmacht

Ein Signature Drink muss nicht kompliziert sein. Im Gegenteil. Er funktioniert dann am besten, wenn er sich selbstverständlich in den Abend einfügt und trotzdem ein kleines Wiedererkennungsmerkmal hat.

  • Er passt zu euch: Geschmack, Stil und Charakter spiegeln euch wider.
  • Er ist leicht zugänglich: Kein Cocktail, den man erklären muss.
  • Er bleibt hängen: Nicht laut, aber erinnerungswürdig.

Wichtig: Ein einziger gut gewählter Signature Drink wirkt oft stärker als mehrere halb durchdachte Ideen.

Wie Signature Drinks entstehen – ganz ohne Druck

Viele Paare glauben, sie müssten kreativ „abliefern“. Dabei entsteht ein guter Signature Drink meist aus einfachen Fragen: Mögt ihr es eher frisch oder cremig? Süß oder herb? Klassisch oder mit einem kleinen Twist?

Aus diesen Antworten entwickelt sich eine Richtung. Mehr braucht es oft nicht. Kein Motto, keine Farbzwänge, kein Pinterest-Konzept.

Meine Empfehlung: Ein Signature Drink sollte sich anfühlen wie eine gute Entscheidung – nicht wie ein Programmpunkt.

Wann ein Signature Drink besonders gut funktioniert

Signature Drinks entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie bewusst eingesetzt werden. Nicht zu früh, nicht zu dominant – sondern genau dann, wenn der Abend Fahrt aufnimmt.

  • Zum Start der Party: Als Übergang vom Dinner zur Tanzfläche.
  • Am Abend: Wenn Gäste Lust auf etwas Besonderes haben.
  • Als Highlight: Dezent kommuniziert, nicht beworben.

Ein Signature Drink ist kein Muss – aber eine wunderschöne Möglichkeit, eure Hochzeit geschmacklich einzigartig zu machen.

Aperol Signature Drink mit Orange und Eis im Weinglas für sommerliche Hochzeiten
Fruchtiger Signature Drink mit Brombeeren und Minze im Tumblerglas für moderne Hochzeiten

Cocktails, Motto & Jahreszeiten – was passt wirklich zusammen?

Wenn Paare über Cocktails für die Hochzeit nachdenken, taucht irgendwann fast automatisch die nächste Frage auf: Muss der Drink zum Motto passen? Zur Farbe der Deko? Zur Farbe der Servietten? Die kurze Antwort: Nein. Die bessere Antwort: Es kommt darauf an, wie ihr feiern wollt.

Ein kleiner Ausflug für eure Gedanken: Später Abend, warme Luft, offene Türen. Ein frischer Drink in der Hand fühlt sich plötzlich genauso richtig an wie barfuß auf der Tanzfläche zu stehen.

Warum Jahreszeiten wichtiger sind als Hochzeitsmottos

Jahreszeiten beeinflussen Geschmack, Stimmung und Trinkverhalten ganz automatisch. Genau deshalb funktionieren saisonale Cocktails oft besser als streng durchgestylte Motto-Drinks.

  • Sommer: Frisch, leicht, viel Eis, Zitrus, Kräuter
  • Herbst: Wärmer, runder, Frucht, Gewürze
  • Winter: Tiefer, würziger, gern mit Orange, Vanille oder Zimt
  • Frühling: Floral, leicht süß, verspielt, frisch

Faustregel: Ein Drink, der zur Jahreszeit passt, fühlt sich für Gäste automatisch stimmig an – ganz ohne Erklärung.

Und was ist mit Motto, Farben & Deko?

Viele Hochzeiten haben heute gar kein festes Motto. Und das ist kein Nachteil. Cocktails für die Hochzeit müssen nicht farblich exakt zur Tischdeko passen, um zu wirken.

Wenn ihr ein klares Konzept habt und euch das wichtig ist, kann ein Drink natürlich dezent darauf abgestimmt werden – etwa über Garnish, Glaswahl oder eine einzelne Zutat. Wichtig ist nur, dass der Geschmack immer im Vordergrund bleibt.

Die Praxis hat gezeigt: Lasst euch nicht vom Farbkonzept einschränken. Ein guter Drink soll zuerst schmecken – alles andere ist Bonus.

Wann Anpassung Sinn macht – und wann nicht

Es gibt Situationen, in denen eine thematische Anpassung wunderbar funktioniert. Und andere, in denen sie eher Druck erzeugt als Mehrwert.

  • Sinnvoll: Winterhochzeit, Herbsthochzeit, sehr klares Stilkonzept
  • Unnötig: Zwanghafte Farbdrinks, mehrere Motto-Cocktails
  • Ideal: Ein Drink, der Atmosphäre unterstützt, ohne sie zu dominieren

Merksatz: Cocktails sollen eure Hochzeit begleiten – nicht erklären.

Mobile Cocktailbar oder Location-Bar – wo liegt der Unterschied?

Viele Hochzeitslocations bieten inzwischen Cocktails an. Das wirkt auf den ersten Blick praktisch, schließlich ist alles bereits vor Ort. Der tatsächliche Unterschied zur mobilen Cocktailbar zeigt sich jedoch nicht im Angebot selbst, sondern im Ablauf des Abends.

Beobachtung: Für Gäste fühlt sich eine Bar dann gut an, wenn sie funktioniert, ohne Aufmerksamkeit einzufordern.

Bei einer Location-Bar sind Cocktails meist Teil des Gesamtservices. Sie laufen neben Weinservice, Essen und anderen Aufgaben mit. Das ist nicht per se schlecht, bedeutet aber, dass Cocktails selten im Mittelpunkt stehen. Eine mobile Cocktailbar hingegen ist ausschließlich darauf ausgerichtet, Drinks zu mixen, Abläufe ruhig zu halten und über mehrere Stunden hinweg gleichbleibende Qualität zu liefern.

Dieser Unterschied wird oft nicht bewusst wahrgenommen – aber er wirkt. Bestellungen gehen flüssiger, Wartezeiten bleiben kurz und die Bar fühlt sich strukturierter an. Gäste haben nicht das Gefühl, „nebenbei“ bedient zu werden, sondern erleben einen klaren Ablauf, der den Abend unterstützt.

Unterm Strich: Je klarer die Rolle der Bar definiert ist, desto entspannter wird sie genutzt.

Welche Lösung besser zu euch passt, hängt stark von eurer Hochzeit ab. Wenn Cocktails nur eine kleine Ergänzung sein sollen, kann eine Location-Bar völlig ausreichen. Wenn ihr jedoch möchtet, dass Cocktails bewusst Teil des Abenderlebnisses werden, sorgt eine mobile Cocktailbar meist für mehr Fokus, Ruhe und Verlässlichkeit.

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Kosten für Cocktails auf eurer Hochzeit realistisch kalkuliert

Beim Thema Cocktails für die Hochzeit hilft vor allem eines: Transparenz. Denn die Kosten für mobile Cocktailbars oder generell Cocktails entstehen nicht nur durch Spirituosen und Säfte, sondern durch alles, was dafür sorgt, dass der Service am Abend reibungslos funktioniert.

Die folgende Übersicht zeigt typische Kostenmodelle und hilft euch dabei, Angebote besser einzuordnen – unabhängig davon, ob ihr selbst plant, über die passende Hochzeitslocation geht oder einen professionellen Cocktailservice bucht.

VarianteWas enthalten istKosten-RichtwertTypische Herausforderung
Selbst gemixte CocktailsEinkauf der Getränke, Gläser, Eis, Organisationca. 8–15 € pro GastHoher Aufwand, unklare Mengen, Qualität schwankt
Location-BarCocktails als Teil des Getränkeservicesca. 10–20 € pro GastBegrenzte Auswahl, Cocktails oft Nebenrolle
Mobiler CocktailservicePlanung, Barpersonal, Zutaten, Gläser, Auf- & Abbauca. 20–30 € pro GastHöherer Preis, dafür volle Planungssicherheit

Einordnung: Je mehr Verantwortung ihr abgebt, desto klarer und kalkulierbarer werden die Kosten.

Gerade bei professionellen Cocktailservices wird häufig mit festen Paketen gearbeitet. Diese orientieren sich an Gästeanzahl und Dauer und sorgen dafür, dass ihr vorab wisst, womit ihr rechnen könnt. Abrechnungen pro Cocktail wirken zwar flexibel, führen aber schnell zu Unsicherheit, da sich das Trinkverhalten am Abend kaum steuern lässt.

Klarheit: Der größte Kostenfaktor ist selten der Drink selbst – sondern die Organisation dahinter.

Kurz zusammengefasst: Cocktails für die Hochzeit sind weniger eine Getränkefrage als eine Entscheidung für Struktur, Service und einen entspannten Ablauf.

Cocktail-Rezepte für die Hochzeit – besondere Ideen vom Profi

Nicht jeder Cocktail auf einer Hochzeit muss ein Klassiker sein. Gerade einzelne, bewusst ausgewählte Drinks können Gäste überraschen und dem Abend eine ganz eigene Note geben. Wichtig dabei: Die Rezepte sollten nicht kompliziert wirken, sondern zugänglich bleiben – geschmacklich wie optisch.

Die folgenden zwei Cocktail-Rezepte eignen sich besonders gut als Signature Drinks oder als saisonale Highlights auf eurer Hochzeit.

Spiced Christmas Margarita – würzig, warm & außergewöhnlich

Dieser Cocktail ist perfekt für Winterhochzeiten oder Feiern in der kühleren Jahreszeit. Er verbindet Frucht, leichte Süße und warme Gewürze – ohne schwer zu wirken.

Zutaten:
15 ml Granatapfelsaft
60 ml Orangen- oder Mandarinsaft
60 ml Tequila
15 ml Orangenlikör
1 EL Honig
1/4 TL Vanilleextrakt
1/8 TL Zimt
1/8 TL Ingwer
1 Prise Cayenne (optional)
Ginger Beer (optional)
1 Zweig Rosmarin zur Dekoration

Zubereitung:
Alle Zutaten – außer Rosmarin und Ginger Beer – mit Eis kräftig schütteln. In ein Glas mit Eis abseihen. Nach Wunsch mit etwas Ginger Beer auffüllen und mit einem Rosmarinzweig garnieren.

Warum er funktioniert: Würzige Aromen sorgen für Tiefe, während Frucht und Frische den Drink auch für Cocktail-Neulinge zugänglich machen.

Nordlich Sour – frisch, elegant & modern

Der Nordlich Sour ist ein moderner, eleganter Cocktail, der besonders gut zu stilvollen Abendfeiern passt. Die Kombination aus Gin, Holunder und Blaubeere wirkt klar, leicht und dennoch besonders.

Zutaten:
50 ml Gin
30 ml Zitronensaft
20 ml Holunderblütensirup
40 ml Blaubeer-Püree oder 1 EL Blaubeermarmelade + 20 ml Wasser
1 Eiweiß oder 20 ml Aquafaba (optional, für Schaum)
Eis
Frische Blaubeeren und Thymian zur Dekoration

Zubereitung:
Gin, Zitronensaft, Holunder, Blaubeere und Eiweiß (falls verwendet) zunächst ohne Eis kräftig shaken. Danach Eis hinzufügen und erneut schütteln. In ein gekühltes Glas abseihen und mit Blaubeeren sowie Thymian garnieren.

Ein Gedanke dazu: Ein besonderer Cocktail bleibt vor allem dann in Erinnerung, wenn er geschmacklich überrascht, aber nicht überfordert.

Tipp für eure Hochzeit: Beide Rezepte lassen sich problemlos auch alkoholfrei interpretieren – ideal für ein stimmiges Gesamtbild an der Bar.

Häufige Fragen zu Cocktails für Hochzeiten

In der Praxis trinken Gäste meist zwei bis vier Cocktails über den gesamten Abend verteilt. Wichtig ist weniger die exakte Zahl als eine realistische Planung, die auch berücksichtigt, dass nicht alle Gäste Cocktails trinken.

Bewährt haben sich fünf bis sechs Cocktails. Diese Anzahl bietet genug Auswahl, ohne Gäste zu überfordern oder den Ablauf an der Bar zu verlangsamen. Weniger Auswahl sorgt meist für entspanntere Bestellungen.

Ja – alkoholfreie Cocktails gehören heute selbstverständlich dazu. Sie sorgen dafür, dass sich alle Gäste angesprochen fühlen, unabhängig davon, ob sie Alkohol trinken oder nicht. Ideal ist es, wenn Drinks sowohl mit als auch ohne Alkohol funktionieren.

Cocktails entfalten ihre Wirkung meist am besten nach dem Dinner oder zum Start der Party. Zu diesem Zeitpunkt sind Gäste entspannt, offen für Neues und nehmen die Bar bewusst wahr.

Auch kleinere Hochzeiten können von professionellem Service profitieren, vor allem wenn ihr euch am Abend nicht selbst um Organisation kümmern möchtet. Entscheidend ist weniger die Gästezahl als der gewünschte Ablauf.

Professioneller Cocktailservice liegt häufig bei etwa 20–30 Euro pro Gast. In diesem Preis sind neben den Getränken auch Personal, Equipment, Gläser sowie Auf- und Abbau enthalten.

Das hängt vom Stellenwert der Cocktails ab. Wenn Cocktails nur eine Ergänzung sein sollen, reicht eine Location-Bar oft aus. Wenn sie bewusst Teil des Abenderlebnisses sein sollen, bietet eine mobile Cocktailbar meist mehr Fokus und Konstanz.

Nein, solange sie bewusst eingesetzt werden. Ein einzelner, gut gewählter Signature Drink fügt sich meist problemlos ein und sorgt eher für Klarheit als für zusätzliche Komplexität.

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